Das Wohnraumschutzgesetz gibt den Kommunen endlich Instrumente an die Hand, um gegen Probleme vorzugehen!

Wir alle kennen Gemeinden, in denen so viele Wohnungen als Ferienwohnungen vermietet werden, dass es für Einheimische schwierig wird, bezahlbaren Wohnraum zu finden. Das hat Auswirkungen für örtliche Unternehmen, die keine Arbeitskräfte finden, aber auch auf das Zusammenleben in der Gemeinde, wenn sich zum Beispiel nicht mehr genug Menschen finden lassen, die zur freiwilligen Feuerwehr gehen. Auch Leerstand ist ein Problem für einige Gemeinden, besonders schwerwiegend ist dies, wenn Wohnraum dort ohnehin knapp ist.

Wohnen muss bezahlbar sein!

Ich freue mich über die Umsetzung dieses Vorhabens aus dem Koalitionsvertrag, denn der Schutz von Mieter*innen ist uns besonders wichtig! In Zeiten steigender Lebenshaltungskosten müssen wir unbedingt auch die Mieten im Blick behalten.

Wir geben den Gemeinden mehr Flexibilität

Kleine Wohnungen bis 50 qm sollen künftig nur noch als eine halbe Wohneinheit angerechnet werden. Denn so wird der Wohnungsausbau und somit die Innenverdichtung auch im ländlichen Raum attraktiver.