Wir werden keine Neuauflage der Landesentwicklungsstrategie starten

Die Landesentwicklungsstrategie 2030 aus der Zeit der Küstenkoalition ist bis heute eine spannende Lektüre. Viele der zwischen 2013 bis 2016 angesprochenen Großthemen sind auch heute noch wichtige Handlungsfelder. Leider zeigt sich, dass diese Pläne, besonders wenn sie alle Themen betreffen sollen, nicht in die Taktung und Dynamiken der parlamentarischen Demokratie passen.

Gemeinsam an der Verbesserung des Umweltverbundes arbeiten

Beteiligung ist wichtig, um neue Perspektiven zu gewinnen. Mit Akteuren wie ProBahn oder dem VCD Nord haben wir Verbände, die fachlich und engagiert mitten in den politischen Entscheidungen zu Verkehrsthemen stehen, der Regierung genau auf die Finger gucken und immer wieder neue Vorschläge auf den Tisch legen. Allerdings haben wir für ihre Beteiligung bereits Strukturen.

Von Anfang an digital denken

Digitale Kompetenzen müssen besser in der Breite vermittelt werden, um den Vorrang der Digitalität in der Verwaltung auch auf beiden Seiten umzusetzen. Immerhin nutzen 43 Prozent der Befragten ChatGPT als Informationsquelle und Suchmaschine. Wenn ich diese allerdings fragen würde, wer hier regiert, wäre das ein Wurf zurück in die Vergangenheit zu Jamaika.

Ein historischer Schritt zu einer liberalen Drogenpolitik

Der Status Quo, ausgezeichnet durch einen immer größer werdenden Schwarzmarkt und einen Anstieg von Gesundheitsschäden insbesondere bei Kindern und Jugendlichen, muss beendet werden. Daher begrüße ich, dass sich der Bundesrat bei Enthaltung Schleswig-Holsteins gegen die Anrufung eines Vermittlungsausschusses entschieden hat.

Schwimmen lernen braucht Zeit, Kontinuität und Übung

Bei der Schwimmfähigkeit gibt es eine gute Nachricht: Laut dem Bericht der Landesregierung haben bereits 48 Prozent der Viertklässler*innen das Schwimmabzeichen Bronze und erfüllen damit schon die Fachanforderungen für die 6. Klasse. Das ist erst einmal erfreulich.

Biogasanlagen im Rahmen der Kraftwerkstrategie berücksichtigen

Gaskraftwerke können schnell einspringen, wenn das Stromnetz stabilisiert werden muss. Das ist übrigens etwas, was schon immer getan wurde. Flexible Kraftwerkskapazitäten sind also keine Notwendigkeit, die sich allein aus der Existenz der erneuerbaren Energien herleitet.

Mit dem Schulgesetz kommen gute Neuerungen

Verglichen mit den großen Schulgesetz-Novellen in der Vergangenheit sind die aktuellen Änderungen klein. Am meisten Kritik hat die Reform der Schulleiter*innenauswahl ausgelöst, dabei schlägt schon jetzt der Schulleiter*innenwahlausschuss, anders als der Name vermuten lässt, nach SchulG § 39 lediglich „zur Ernennung vor“.

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