Ich freue mich, dass acht schleswig-holsteinische Festivals in dieser Förderperiode eine Förderzusage durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien erhalten haben.
Presseinformationen
Unsere Abgeordneten äußern sich regelmäßig zu aktuellen Themen in ihren Fachbereichen.
Zudem veröffentlichen wir an dieser Stelle alle Reden, die in den Plenarsitzungen des Landtags von Mitgliedern der Fraktion gehalten werden.
Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Pressestelle.
Wenn Sie unsere Presseinformationen direkt in ihr E-Mail-Postfach erhalten möchten, schreiben sie bitte eine E-Mail an presse@gruene.ltsh.de.
Hinweis: Alle Presseinformationen vor Mai 2023 sind im Archiv zu finden.
Das Ende der Ölförderung im Wattenmeer schützt Umwelt und Klima
Die Ölförderung im schleswig-holsteinischen Wattenmeer ist ein empfindlicher Eingriff in das wertvolle Ökosystem vor unserer Haustür. In den letzten Jahren hatte der Betreiber zudem versucht, die Förderung noch auszuweiten. Auch hier besteht jetzt Klarheit, es wird keine weiteren Förderregionen für klimaschädliches Erdöl geben. Das Ende der Ölförderung spätestens im Jahr 2041 ist daher für Umwelt- und Klimaschutz gleichermaßen eine gute Nachricht.
Anerkennung der gesellschaftlichen Bedeutung von Musikfestivals
Ich freue mich, dass acht schleswig-holsteinische Festivals in dieser Förderperiode eine Förderzusage durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien erhalten haben.
Bei meiner politischen Festivaltour im letzten Sommer durch ganz Schleswig-Holstein konnte ich einen guten Eindruck über die aktuellen Herausforderungen insbesondere der kleineren Festivals gewinnen.
Eine freie und vielfältige Gesellschaft braucht eine freie Presse
Die Pressefreiheit ist ein hohes Gut unserer Demokratie. Durch eine freie und unabhängige Presse haben Bürger*innen die Möglichkeit, sich unabhängig vom Staat zu informieren und eine eigene Meinung zu gesellschaftlichen und politischen Themen zu bilden. Nur mit einer freien und vielfältigen Presse kann es auch eine freie und vielfältige Gesellschaft geben.
Kinderarmut: Wir müssen Teilhabe- und Entwicklungsmöglichkeiten unabhängig vom Einkommen der Eltern schaffen
Niemand sucht sich Armut aus, aber es ist erst recht keine Entscheidung, in Armut groß zu werden. Umso weniger dürfen wir akzeptieren, dass die Lebensverhältnisse von Kindern und Jugendlichen noch immer so stark von dem Einkommen der Eltern abhängen. Es mag überraschen, aber das wirksamste Mittel gegen Kinderarmut ist genug Geld zum Leben.
Das Fundament für den weiteren Aushandlungsprozess wurde gelegt
Das derzeit geltende und erprobte Übergangssystem wird ab 2025 zum Zielsystem. Kita-Träger wissen damit, dass sie auch nach 2024 weiter Finanzierungsvereinbarungen mit den Standortgemeinden schließen werden, so wie sie es auch bisher tun. Gleichzeitig wird die Finanzierungslücke klar benannt und damit das Fundament für den weiteren Aushandlungsprozess gelegt.
Es ist unsere Verantwortung, keinen weiteren Atommüll zu produzieren
Es ist unsere Verantwortung gegenüber den kommenden Generationen nicht noch mehr Atommüll zu produzieren. Das bedeutet, weder Laufzeiten von Atomkraftwerken zu verlängern, noch neue Meiler zu bauen, egal welchen Typs oder welcher Größe. Die Last der Ewigkeitskosten ist schon jetzt übermenschlich.
Berufliche Teilhabe von geflüchteten Menschen ermöglichen
Die Motivation in einem neuen Land mit aller Kraft neu anzufangen ist gerade zu Beginn sehr hoch. Je länger es aber dauert, bis Anliegen bearbeitet werden und Menschen auch beruflich durchstarten können, desto mehr wächst der Frust. Das wäre bei nahezu jedem von uns so. Deshalb begrüße ich jede Verbesserung an dieser Stelle und freue mich über das neue Pilotprojekt zur Kompetenzfeststellung.
Gute Umsetzung von schulischem Ganztag ist ein wichtiger Beitrag zu Bildungsgerechtigkeit
Obwohl von den heute eingeladenen Expert*innen sehr unterschiedliche Aspekte angesprochen und verschiedenartige Erwartungen artikuliert wurden, bestand doch bei den meisten der Wunsch an die Landesregierung nach möglichst klaren und landesweit einheitlichen Rahmenvorgaben, insbesondere auch bezüglich der Qualifizierung der im Ganztag tätigen Personen.
Gewalt gegen Frauen darf nicht stattfinden
Gewalt gegen Frauen darf nicht stattfinden, nicht physisch und nicht psychisch, nicht verbal und nicht strukturell. Im Landesverwaltungsgesetz Schleswig-Holstein gibt es bereits eine Vorschrift zur elektronischen Aufenthaltsüberwachung und ich halte es für sehr konsequent und sinnvoll den Anwendungsbereich auf häusliche Gewalt und Stalking auszuweiten. Denn trotz vieler Gegenmaßnahmen nimmt Gewalt an Frauen weiter zu.
