Wir werden nicht akzeptieren, dass Menschen aufgrund ihres demokratischen Engagements angegriffen und womöglich verletzt werden

Wir beobachten eine zunehmende Anzahl von Bedrohungen und Einschüchterungsversuchen. Drohbriefe werden verschickt, Fensterscheiben eingeworfen, Fraktionssitzungen finden unter Polizeischutz statt: Das ist eine Entwicklung, gegen die wir uns gemeinsam stellen. Wir werden nicht akzeptieren, dass Menschen aufgrund ihres demokratischen Engagements angegriffen und womöglich verletzt werden.

Ein starkes Zeichen für die nachhaltige Finanzierung der Wärmewende

Die Energieminister*innenkonferenz setzt ein starkes Zeichen. Die Wärmewende braucht mehr Geld und Planbarkeit. Dafür müssen die Unterstützungsmöglichkeiten aus Bund und Ländern erweitert werden. Wir brauchen zudem eine echte Reform der Energiepreise, die endlich die Benachteiligung von grüner Energie beendet: CO2 muss stärker bepreist, erneuerbare Energien spürbar entlastet werden.

Ilse Johanna Christiansen war eine herausragende Kämpferin für die Belange der Friesen in Schleswig-Holstein

Die Nachricht vom Tod von Ilse Johanna Christiansen hat uns heute vollkommen unvorbereitet erreicht. Unser Mitgefühl gilt den Hinterbliebenen und Freund*innen. Ilse Johanna Christiansen war eine herausragende Kämpferin für die Belange der Friesen in Schleswig-Holstein. Ich erinnere mich gerne an ihre überzeugende Art, die immer auch mit viel Humor verbunden war.

Trave-Campus: Jetzt muss nach vorne geschaut werden

Wir Grüne bedauern das Scheitern der großen Lösung. Gleichzeitig muss nun nach vorne geschaut werden. Ich begrüße ausdrücklich den Vorschlag einer möglichen Randbebauung, da dies ein Fortbestehen der Lernortkooperation vor Ort möglich machen würde. Das Travemünder Modell der Lernortkooperation ist ein Erfolgsmodell – und umso bedauerlicher wäre es, wenn wir uns in Schleswig-Holstein von diesen Kooperationen wegbewegen.

Ein gutes Signal für die politische Kultur in Schleswig-Holstein

Mit dem vorliegenden Kompromiss gelingt uns ein guter Ausgleich zwischen den unterschiedlichen Interessen und Argumenten der letzten zwei Jahre. Damit gelingt es uns nicht nur, die kommunalpolitische Arbeit zu stärken, sondern auch das politische Engagement außerhalb der Parlamente. Bürgerbegehren sind nicht nur ein geeignetes Mittel, um Bürger*innen in demokratische Prozesse mit einzubinden, auch für die Akzeptanz politischer Entscheidungen sind direkte Beteiligungsmöglichkeiten ein echter Gewinn.

Brücken schlagen zwischen Naturschutz und Landnutzung

Die Entscheidung von Tobias Goldschmidt, Juliane Rumpf zur neuen Landesnaturschutzbeauftragten zu ernennen, finde ich gut und richtig. Mit ihrer Biografie bringt sie ein breites Fachwissen, aber auch ein großes Netzwerk und persönliche Erfahrungen mit. Sie tritt überzeugt und überzeugend für den Erhalt unserer Lebensgrundlagen ein und ich bin zuversichtlich, dass es ihr gelingt, auch weiterhin Brücken zwischen Naturschutz und Landnutzung zu schlagen.

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