Wir brauchen dringend eine bessere Vernetzung des Studiums und des Vorbereitungsdienstes

In Schleswig-Holstein haben wir einen Dualen Masterstudiengang für Sonderpädagogik, welchen wir in unserem Antrag gerne evaluieren wollen, um ihn dann weiterzuentwickeln. Darüber hinaus haben wir viele konkrete Punkte in unserem Antrag, wie die Öffnung der Anpassungslehrgänge für weitere ausländische Lehrkräfte oder die Prüfung, ob Deutsch als Zweitsprache als eigenes Fach etabliert werden sollte. Auch vermehrte Ein-Fach oder Doppelfach-Studiengänge halten wir für sinnvoll.

Die beste Schutzimpfung gegen extremistische Parteien ist Bildung

Demokratie, Frieden und Menschenrechte sind nicht selbstverständlich. Durch unsere Geschichte und die aktuellen Entwicklungen wird uns die Gefährdung unserer Demokratie wieder bewusst. Demokratisches Handeln muss jeden Tag erlebt, gelernt und verteidigt werden. Dabei kommt Bildung eine zentrale Rolle zu.

Die Erfolgsgeschichte unseres PerspektivSchul-Programms wird fortgeschrieben

63 Schulen in sozial benachteiligten Regionen konnten zuletzt durch das Perspektiv-Schul-Programm des Landes mit zusätzlichen Ressourcen unterstützt werden, seitdem wir das Programm 2019 aufgelegt haben. Das ist ein großartiger Erfolg, von dem gerade die Kinder und Jugendlichen profitieren. Mit dem neuen Programm „PerspektivSchule Kurs 2034. Das Startchancen-Programm in SH“ steigt nun auch der Bund in die Förderung mit ein. In Schleswig-Holstein werden dadurch weitere 65 Schulen gefördert. Ausschlaggebend ist dabei der von der Ruhr-Universität Bochum erstellte Sozialindex. Dadurch kommen die Fördermittel genau dort an, wo sie am dringendsten benötigt werden.

Das Schulgesetz ist auf dem richtigen Weg

Die schriftlichen und mündlichen Stellungnahmen in der heutigen Anhörung des Bildungsausschusses haben deutlich gezeigt, dass unser Änderungsantrag zum Verfahren der Schulleitungsauswahl richtig war.
Viele Änderungen des Schulgesetzes durch den Regierungsentwurf, wie die Aufnahme des Engagements gegen Antisemitismus und Rassismus in den Bildungs- und Erziehungsauftrag der Schule, wurden von allen Anzuhörenden begrüßt. Ebenso wurden die Stärkung der Beteiligungsrechte von Schüler*innen mit sonderpädagogischem Förderbedarf und deren Eltern sowie die Schaffung einer gesetzlichen Grundlage für die Nutzung digitaler Lehr- und Lernformen befürwortet.

Menschenfeindlichkeit hat bei uns nichts zu suchen

Wo menschenfeindliche Parolen gegrölt werden, offenbart sich ein gesamtgesellschaftliches Problem. Egal ob auf Sylt, in Louisenlund, an jeder anderen Schule oder sonst irgendwo in unserem Land: Menschenfeindlichkeit hat bei uns nichts zu suchen, auch nicht in einem umgedichteten Partysong.
Den ersten Meldungen zufolge haben die anwesenden Lehrkräfte deutlich reagiert und klar Haltung gezeigt. Ich gehe davon aus, dass der Vorfall gründlich aufgearbeitet wird und hoffe, dass die beteiligten Schüler*innen ihr menschenfeindliches Verhalten reflektieren werden.

Gerade in der Freibad- und Strandsaison ist Schwimmen überlebenswichtig

Wenn Schulen einen zu langen oder zu teuren Anfahrtsweg haben, zu wenig Schwimmlehrkräfte zur Verfügung stehen oder wenn es kein Schwimmbad mit verfügbaren Kapazitäten in der Nähe gibt, scheitert der Schwimmunterricht. Für manche Schulen ist dieser Aufwand zu hoch, da muss die Landesregierung weitere unterstützen.

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