Umstrittene Krankenhausreform passiert Bundesrat

Es ist wichtig, dass die Strukturreform trotz der Neuwahlen auf Bundesebene auch von der zukünftigen Bundesregierung Priorität erhält. Die zum 01.01.2025 fließenden Liquiditätsmittel an die Krankenhäuser werden kurzfristig helfen. Nachhaltig wirksam wird die Reform aber nur dann, wenn die nächsten Schritte in Zukunft in einem besseren Miteinander zwischen Bund und Ländern als bisher umgesetzt werden.

Gesunde Ernährung in Kitas und Schulen stärkt die Kinder in ihrer Entwicklung

Die Ernährung hat Auswirkungen auf ihre Gesundheit und körperliche Entwicklung, auf die Hirnentwicklung und die Konzentrationsfähigkeit, auf das Gewicht der Kinder und ihre Energie. Und schon sehr früh als kleines Kind prägt sich das spätere Ess- und Ernährungsverhalten aus. Deshalb ist es wichtig, dass Kinder bereits in Kita und Schule eine gesunde und ausgewogene Ernährung bekommen und erfahren, wie schön es ist, gemeinsam mit anderen an einem Tisch zu sitzen und zu essen. Das ist auch kulturelle Bildung und stärkt die sozialen Beziehungen.

Die Menschen vor Ort brauchen eine klare Perspektive für die Gesundheitsversorgung in der Region

Die heutige Anhörung hat gezeigt, wie wichtig es war, die Sondersitzung zu beantragen und die betroffenen Akteure im Sozialausschuss des Landtages zu hören. Herr Denkhaus und Herr Vaasen standen den Abgeordneten als Insolvenzverwalter beziehungsweise -geschäftsführer Rede und Antwort, um über die aktuelle Situation zur Insolvenz der ehemaligen Johanniter-Einrichtungen in Geesthacht berichten zu können.

Ab wann ein Kind krank allein zu Hause bleiben kann, ist hoch individuell

Wir Grüne stehen deshalb zu notwendigen Veränderungen beim Kinderkrankengeld. Zum Beispiel ist mir nicht klar, weshalb die Krankschreibung des Kindes direkt am ersten Tag an den Arbeitgeber übermittelt werden muss. Dies auf drei Tage zu erhöhen und damit mit den Regelungen für alle Arbeitnehmenden zu harmonisieren, halte ich für unbedingt gegeben.

Pflege ist ein Armutsrisiko – das ist ein Armutszeugnis!

Eine grundsätzliche Reform unseres Pflegesystems hin zu einer Pflegeversicherung, die alle Eventualitäten des in Würde alt werdens absichert, ist alternativlos. Dies hat der Landtag in dieser Legislaturperiode und die Sozialministerin Touré im Rahmen der Sozialminister*innenkonferenz bereits deutlich gemacht.

Long-Covid muss ernst genommen werden

Es muss auch unsere Aufgabe sein, unser Gesundheitssystem so zu wappnen, das medizinische Personal so zu schulen, dass die Betroffenen nicht länger schulterzuckend von der einen Warteliste zur anderen wandern müssen, nur um schließlich ganz weggeschickt zu werden. Wir müssen einen Weg finden, wie wir bestehende Therapiemöglichkeiten schneller als sonst an die Patienten bringen können und vor allem auch schnell die Refinanzierung über die Krankenkassen zu erreichen, denn momentan zahlen viele die für sie passende Therapie noch aus eigener Tasche.

Erste-Hilfe-Kurse müssen für Schüler*innen Pflicht werden

Gesundheitsthemen sollten mehr an Schulen thematisiert werden. Grundschulkinder sollten wissen, dass man den Rettungsdienst mit 112 ruft. Schüler*innen an weiterführenden Schulen sollten in meinen Augen zumindest Grundkenntnisse bei der ersten Hilfe haben. Und auch Themen wie Blutspende, oder Organspende sollten thematisiert werden. Denn: Erste Hilfe in all seinen Facetten rettet im Zweifelsfall Leben.

Klimaschutz ist der beste Gesundheitsschutz

Die steigenden Temperaturen sind nur ein Symptom einer viel umfassenderen Krise, die unser aller Leben bedroht. Deshalb ist konsequenter Klimaschutz der beste Gesundheitsschutz. Wir müssen alles daransetzen, die Erderwärmung zu begrenzen und gleichzeitig Maßnahmen zu ergreifen, um uns an die unvermeidlichen Veränderungen anzupassen.

Wir brauchen eine grundsätzliche Reform des Pflegesystems

Das Thema Pflege ist allgegenwärtig, die steigenden Eigenanteile in der stationären Pflege sind bundesweit ein großes Problem und auch pflegende Angehörige brauchen vermehrt Unterstützung, um weiter die Betreuung und Pflege ihrer Angehörigen im häuslichen Umfeld erledigen zu können.

Die Stärkung der psychischen Gesundheit von Kindern- und Jugendlichen ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe

Die Gründe für psychische Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen sind vielfältig und reichen von familiären Herausforderungen über schulischen Leistungsdruck bis hin zu allgemeinen Zukunftsängsten. Die Folge können Depressionen, Angststörungen aber auch die Verstärkung von Suchterkrankungen sein. Gerade für die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen ist die psychische Gesundheit elementar und wirkt sich langanhaltend auf den weiteren Lebensweg aus. Es ist die Aufgabe der Landespolitik, hier entschlossen zu reagieren und insbesondere den Betroffenen und ihren Forderungen Gehör zu verschaffen.

1 … 5 6 7 8 9 … 12