Trauerbegleitung ist seelische Erste Hilfe

Kinder trauern anders als Erwachsene. Sie zeigen ihre Trauer oft in Sprüngen, mal scheinbar unbeteiligt, mal tief verzweifelt. Das macht es umso schwieriger, ihre Bedürfnisse zu erkennen. Und genau deshalb brauchen sie professionelle, verlässliche Angebote der Trauerbegleitung.

Trauerbegleitung ist seelische Erste Hilfe

Kinder trauern anders als Erwachsene. Sie zeigen ihre Trauer oft in Sprüngen, mal scheinbar unbeteiligt, mal tief verzweifelt. Das macht es umso schwieriger, ihre Bedürfnisse zu erkennen. Und genau deshalb brauchen sie professionelle, verlässliche Angebote der Trauerbegleitung.

Prävention als Querschnittsaufgabe begreifen

Prävention und Gesundheitsförderung müssen als Querschnittsaufgabe allen politischen Handelns begriffen werden. Klima- und Naturschutz z. B. sind der beste Gesundheitsschutz, werden aber in der öffentlichen Debatte häufig nicht als solcher benannt.

Die Bedürfnisse der Familien gehören in den Mittelpunkt der Debatte

Stationäre und speziell für Kinder ausgerichtete Hospizplätze stellen einen wichtigen Bestandteil des Betreuungsangebots dar. Stationäre Kinderhospize werden aber meist zur Entlastung betroffener Familien genutzt. Sie werden zeitweise oder vorübergehend in Anspruch genommen und anders als bei Erwachsenen eher selten am Ende des Weges. Sie sind Orte des Ausruhens und Krafttankens für die Kinder und damit ihre Familien sich erholen können.

Wir brauchen eine grundsätzliche Reform unseres Pflegesystems

Aktuell haben wir ein Dickicht an staatlichen Leistungen, Steuermitteln wie Hilfe zur Pflege, unser Pflegewohngeld und Leistungen aus der Pflegeversicherung. Allein die Drittelfinanzierung der Pflegeausbildung aus stationären Pflegeeinrichtungen, die diese Ausbildungskostenbeiträge auf die Bewohner*innen umlegen, Land und Pflegeversicherung ist ein gutes Beispiel für die Komplexität und die ineinander laufenden Säulen unseres Pflegesystems.

Wir brauchen eine konsequente Prävention und Gesundheitsförderung

Konsequente Prävention und Gesundheitsförderung stellen das größte Einsparpotential im deutschen Gesundheitswesen dar. Wir sind in Deutschland dank Spitzenmedizin und -forschung dazu in der Lage, mit hohem finanziellen Aufwand Krankheiten und Symptome zu behandeln, deren Entstehung durch wesentlich geringere finanzielle Ressourcen hätten verhindert werden können.

Die Hausärzt*innen sind das Rückgrat unserer medizinischen Versorgung

Ich begrüße die Einigung von SPD, Grünen und FDP zur Entbudgetierung in der hausärztlichen Versorgung. Die Hausärzt*innen sind das Rückgrat unserer medizinischen Versorgung und müssen in ihrer Arbeit gestärkt werden. Klar ist allerdings auch, dass die Entbudgetierung nur ein erster Schritt sein kann. Es braucht dringend weitere Maßnahmen zur Entbürokratisierung und Stärkung der Hausärzt*innenzentrierten Versorgung (HzV) generell.

Gesetzliche Krankenversicherung: Die Bürgerversicherung ist überfällig

Unsere Sozialversicherungssysteme sind strukturell unterfinanziert und müssen reformiert werden. Einnahmen und Ausgabenentwicklung laufen auseinander. Der demographische Wandel führt zu immer mehr Inanspruchnahme von Leistungen des Gesundheits- und Pflegesystems bei gleichzeitig weniger Beitragszahler*innen. Zudem führen medizinische Forschung und neue Behandlungsmöglichkeiten zu höheren Kosten. Hinzu kommen politische Entscheidungen wie die Einführung versicherungsfremder Leistungen, das Abschmelzen des Gesundheitsfonds oder die Finanzierung des Transformationsfonds aus GKV-Mitteln.

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