Schule ist ein Raum des gemeinsamen Lernens – nicht der ständigen Ablenkung. Digitale Endgeräte bieten Unterhaltung, Orientierung und sind für viele ein Rückzugsort, aber gerade für junge Menschen sind sie eben auch ein Risiko. Es kann sein, dass Schüler*innen sich schlechter fühlen, wenn sie zu lange am Smartphone oder iPad hängen. Die Rückmeldungen aus Schulen und wissenschaftlichen Studien zeigen: Der Handlungsbedarf ist da.
Presseinformationen
Unsere Abgeordneten äußern sich regelmäßig zu aktuellen Themen in ihren Fachbereichen.
Zudem veröffentlichen wir an dieser Stelle alle Reden, die in den Plenarsitzungen des Landtags von Mitgliedern der Fraktion gehalten werden.
Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Pressestelle.
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Hinweis: Alle Presseinformationen vor Mai 2023 sind im Archiv zu finden.
Smartphone-Nutzung in der Schule – Kluge Regeln statt Pauschalverbot
Ein pauschales Handyverbot wäre der falsche Weg. Digitale Geräte gehören zur Lebenswelt der Jugendlichen. Sie müssen lernen, sinnvoll und kritisch mit ihnen umzugehen. Das funktioniert am besten, wenn die Einbindung von Smartphones im Unterricht angeleitet durch Lehrkräfte erfolgt. Das sollte auch weiterhin möglich sein. Wichtig ist die kritische Medienbildung von Beginn an, denn wir müssen Schüler*innen auf die digitale Welt vorbereiten.
Kritik ohne Substanz ist wie Kieler ohne Woche
Die SPD stellt in ihrem Antrag ein Problem mit wenigen Worten dar und sagt: Landesregierung, löst das Problem. So funktioniert politische Arbeit meiner Meinung nach nicht. Aber schauen wir auf die von der SPD genannten Problemfelder: Kitas, Wohnraum, Ganztag, Krankenhäuser, Klimaneutralität, Arbeitsplätze.
Eine starke Demokratie braucht starke politische Bildung an allen Schulen
Alle Schüler*innen in Schleswig-Holstein sollen von mehr politischer Bildung profitieren. Mit dem Stundenausbau ab dem 7. Jahrgang profitieren sowohl Gemeinschaftsschulen als auch Gymnasien gleichermaßen von dieser Maßnahme.
Schleswig-Holstein steht bereit für mehr Meeresschutz
Ich setze viele Hoffnungen in die Bekenntnisse der UN-Mitgliedsstaaten und hoffe, dass diese nun auch konsequent umgesetzt werden. Denn wir müssen mehr tun. Für mich steht fest: Schleswig-Holstein steht bereit für mehr Meeresschutz.
Diskriminierung ist nicht hinnehmbar, aber Realität in unserem Land
Es gibt noch viele Lücken im rechtlichen Schutz vor Diskriminierung. Hier muss der Bund, aber auch wir im Land nachbessern. Aber Antidiskriminierung heißt nicht nur, Gesetze zu erlassen. Es heißt auch, Haltung zu zeigen. Wir alle müssen einschreiten, wenn wir diskriminierendes Verhalten beobachten. Das ist ein entscheidender Schritt, um Diskriminierung dauerhaft abzubauen.
Im Ostseeschutz folgen wir der Wissenschaft
Mit Prof. Ursula Siebert hat sich das Gremium eine Expertin für Meeressäuger an die Spitze gewählt. Gerade die Meeressäuger wie der Schweinswal leiden besonders unter dem schlechten Zustand der Ostsee und müssen im Zentrum unserer Anstrengungen stehen. Die Berufung des wissenschaftlichen Beirats zeigt, dass wir im Ostseeschutz faktenbasiert und wissenschaftlich begründet vorgehen.
Geschlossen und entschlossen gegen Rechtsextremismus vorgehen
Gerade vor dem Hintergrund der Einstufung der gesamten AfD als gesichert rechtsextremistisch ist es dringend geboten, dass Staat, Zivilgesellschaft und demokratische Parteien geschlossen und entschlossengegen Rechtsextremismus vorgehen.
Das Land muss mit gutem Beispiel voran gehen
Das Land als Arbeitgeber*in sollte und muss mit gutem Beispiel und Ideen voran gehen. Das tut es auch, wie die beiden Fokusberichte zur Umsetzung der Behindertenrechtskonvention zeigen. Und auch die von der SPD zitierte Antwort der Landesregierung auf ihre Kleine Anfrage zeigt, dass wir so schlecht nicht dastehen.
Systemversagen der Fischereipolitik
Was wir bisher nicht wussten, und das ist alarmierend: Auch die Empfehlungen der Wissenschaft lagen viel zu hoch. Die Fischer*innen sind nicht die Ursache der Misere, sie haben sich an die wissenschaftlichen und politischen Vorgaben gehalten. Die Fischbestände, die für die Zukunft errechnet wurden, hat man bereits in der Gegenwart gefischt. Die Fischjahrgänge, die sich hätten fortpflanzen können, sind über Jahre weggefischt worden, bevor sie überhaupt alt genug waren. Die Quoten wurden herabgestuft, die gefangenen Dorsche wurden Jahr für Jahr kleiner.
