Im Ostseeschutz folgen wir der Wissenschaft

Mit Prof. Ursula Siebert hat sich das Gremium eine Expertin für Meeressäuger an die Spitze gewählt. Gerade die Meeressäuger wie der Schweinswal leiden besonders unter dem schlechten Zustand der Ostsee und müssen im Zentrum unserer Anstrengungen stehen. Die Berufung des wissenschaftlichen Beirats zeigt, dass wir im Ostseeschutz faktenbasiert und wissenschaftlich begründet vorgehen.

Das Land muss mit gutem Beispiel voran gehen

Das Land als Arbeitgeber*in sollte und muss mit gutem Beispiel und Ideen voran gehen. Das tut es auch, wie die beiden Fokusberichte zur Umsetzung der Behindertenrechtskonvention zeigen. Und auch die von der SPD zitierte Antwort der Landesregierung auf ihre Kleine Anfrage zeigt, dass wir so schlecht nicht dastehen.

Systemversagen der Fischereipolitik

Was wir bisher nicht wussten, und das ist alarmierend: Auch die Empfehlungen der Wissenschaft lagen viel zu hoch. Die Fischer*innen sind nicht die Ursache der Misere, sie haben sich an die wissenschaftlichen und politischen Vorgaben gehalten. Die Fischbestände, die für die Zukunft errechnet wurden, hat man bereits in der Gegenwart gefischt. Die Fischjahrgänge, die sich hätten fortpflanzen können, sind über Jahre weggefischt worden, bevor sie überhaupt alt genug waren. Die Quoten wurden herabgestuft, die gefangenen Dorsche wurden Jahr für Jahr kleiner.

Wir sollten entscheiden, wenn wir wissen, wie und in welcher Höhe Gelder für die Sanierung unserer Häfen kommen

Das angekündigte Sondervermögen des Bundes zur Finanzierung ist noch gar nicht verteilt, auch wenn es inzwischen einen Vorschlag dafür gibt. Es gibt noch keinen Beschluss, wie viel davon in welchen Infrastrukturbereich fließt. Und auch die Zusage des Bundes im neuen Koalitionsvertrag, die nationale Hafenstrategie als gesamtstaatliche Aufgabe umzusetzen und mit den Ländern zu finanzieren, ist bisher nicht weiter konkretisiert.

Gemeinsam Verantwortung für die Bildung unserer Kinder und Jugendlichen übernehmen

In Schleswig-Holstein stehen wir als Regierungskoalition vor allem für Verlässlichkeit, Stabilität und realistischen Fortschritt. Deswegen kann ich mir sicher sein, dass die neue Bildungsministerin keine Rolle rückwärts macht, sondern die verlässliche Bildungspolitik Schleswig-Holsteins weiterführt. Ich würde zu gerne wissen, mit wem die SPD als Ministerin gerechnet hat, als sie diesen Titel für den Antrag gewählt hat.

Der 23. Mai ist ein Tag des historischen Bruchs mit der NS-Diktatur

Der 23. Mai ist nicht nur ein Anlass zur Erinnerung und Mahnung – er ist auch zum Bezugspunkt extremistischer Geschichtsumdeutungen geworden. Exemplarisch zeigt sich dies amsogenannten „Reichstag zu Flensburg“, den der verurteilte Neonazi und Rechtsterrorist Manfred Roeder exakt 30 Jahre später, am 23. Mai 1975, einberief. Mit dieser symbolträchtigen Inszenierung wurde ein Grundstein für die Ideologie und Mythologie der heutigenReichsbürgerbewegung gelegt. Dieser ragt in die gesellschaftliche Realität des Jahres 2025 hinein.

Grüne begrüßen Erfolg schleswig-holsteinischer Exzellenzcluster: Investition in Wissenschaft ist Investition in unsere Zukunft

Besonders beeindruckend ist die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses in beiden Clustern. Junge Forschende erhalten hier die Möglichkeit, an Spitzenforschung teilzuhaben und zukunftsweisende Lösungsansätze zu entwickeln. Dies ist genau die Art von Nachwuchsförderung, die wir brauchen, um den Wissenschaftsstandort Deutschland langfristig zu stärken.

Bessere Lehrkräftebildung im Studium und im Vorbereitungsdienst

Ein entscheidender Punkt ist dafür die bessere Verzahnung von Studium und Vorbereitungsdienst. Viele von Ihnen haben sicher schon vom sogenannten Praxisschock im Vorbereitungsdienst bzw. Referendariat gehört. Für manche ist das der Moment, wenn sie direkt nach dem Studium an die Schule kommen und in den Vorbereitungsdienst einsteigen. Plötzlich kommen tausend Dinge auf sie zu: Unterricht vorbereiten, Fragen der Schulleitung beantworten, Schülerinnen und Schüler in den Pausen, Hospitationsunterlagen schreiben.

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