Ganztagsbetreuung heißt: Entlastung für Familien – Chancen für Kinder

Denn die Ganztagsgrundschule erhöht die Chancengerechtigkeit und baut Benachteiligung ab, indem sie den Kindern unabhängig von ihrem Elternhaus auch über den regulären Schulunterricht hinaus einen Zugang zu einem Bildungs- und Betreuungsprogramm verschafft. Mit dem Ganztag wollen wir eine Schulkultur fördern, die das Wohlbefinden und damit die Bedürfnisse der Kinder in den Mittelpunkt stellt. Uns ist also wichtig, die Kinder in ihrer Persönlichkeitsentwicklung zu unterstützen.

Mehr Geld für Bildung – aber nicht auf Kosten des Klimas!

Die Kontingentstundentafel der Schüler*innen in Schleswig-Holstein liegt immer noch über den KMK-Mindestvorgaben. Wir werden in der Oberstufe den Unterrichtsumfang reduzieren. Wir werden die einzubringenden Kurse reduzieren und begeben uns damit auf das Niveau der anderen Bundesländer und setzen die Oberstufenvereinbarungen um. Gleichzeitig halten wir die Unterrichtsversorgung bei mindestens 100 Prozent und meine Hoffnung ist sogar, dass wir vielleicht doch bei 101 Prozent rauskommen.

Insellösungen einzelner Bundesländer vermeiden

Die Arbeitszeit von Lehrkräften systematisch zu erfassen ist gar nicht so einfach. Es gibt bei Lehrkräften eine erhebliche Spannbreite der individuellen Arbeitszeiten. Zudem besteht die Arbeit aus vielfältigen Tätigkeiten, die oft außerhalb der Unterrichtszeit stattfinden und dabei flexibel organisierbar sind. Sehr arbeitsintensiven Korrekturphasen stehen über 70 Ferientage gegenüber. Arbeit findet an unterschiedlichen Orten statt, oft auch zeitversetzt, das macht eine standardisierte Erfassung komplex.

Wir investieren in die frühkindliche Bildung

Wir sollten neuen Maßnahmen die Chance geben, Wirkung zu entfalten. 50 Kitas sind ein guter Start und ich hoffe, dass das Programm sich bewähren wird und wir die finanzielle Möglichkeit haben werden, es in den nächsten Jahren weiter auszubauen.

SPD-Kritik ist nicht glaubwürdig 

Während die SPD Verwaltungskostenbeiträge in Schleswig-Holstein kritisiert, gibt es diese längst in SPD-geführten Bundesländern wie Bremen, Niedersachsen, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern.

Wenn Serpil Midyatli, immerhin auch stellvertretende Bundesvorsitzende der SPD, wirklich die Interessen der Studierenden vertreten möchte, sollte sie sich aus „tiefer Überzeugung” auch bei ihren Genoss*innen in diesen Bundesländern für eine Abschaffung der Gebühren einsetzen, statt nur in Schleswig-Holstein dagegen zu agieren.

Weniger Prüfungsstress und eine gerechtere Verteilung der Korrekturbelastung

Wir begrüßen die zeitgemäße Anpassung der Regelungen zu Leistungsnachweisen und Prüfungsformaten. Es ist gut, dass die Gesamtzahl der Leistungsnachweise in der Sekundarstufe I sinkt. Weniger Prüfungsstress bedeutet eine deutliche Entlastung für die Schüler*innen und ermöglicht es ihnen, sich auf die verbleibenden Prüfungen zu konzentrieren.

Mehr Gestaltungsmöglichkeit zur Entwicklung des Schulprofils

Zu den Änderungen bei der Kontingentstundentafel sagt der bildungspolitische Sprecher der Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Malte Krüger: Die Kürzungen bei der Kontingentstundentafel sind vor dem Hintergrund der erforderlichen Haushaltskonsolidierung leider notwendig. Gleichzeitig ermöglichen wir den Schulen mehr Gestaltungsmöglichkeit zur Entwicklung ihres jeweiligen Schulprofils und stärken Mathe und Deutsch in…

Wir sind klar für jede Poollösung!

Das Beispiel Lübeck zeigt, wie eine Poollösung erfolgreich funktionieren kann. Was sind Poollösungen für Schulbegleitung und Schulassistenz? Ganz einfach: Eine Schulbegleitung wird nicht mehr dem einzelnen Kind zugeordnet, sondern der Schule – und die Schule verteilt, gemeinsam mit zum Beispiel der Schulaufsicht, die Stunden nach Bedarf.

Der SPD-Antrag kommt mindestens einen Monat zu spät

Schulen in freier Trägerschaft sind ein wichtiger Bestandteil der Bildungslandschaft in Schleswig-Holstein. Sie leisten einen wertvollen Beitrag zur pädagogischen Vielfalt und Innovation und bereichern damit auch das staatliche Schulsystem. Es war ein grüner Erfolg in der Küstenkoalition, dass der Zuschuss an die Schulen in freier Trägerschaft von 80 Prozent auf 82 Prozent der Schüler*innenkostensätze erhöht werden konnte. Umso bitterer ist es für uns Grüne, dass aufgrund der Haushaltskonsolidierung diese Erhöhung zurückgenommen werden muss.

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