Ich freue mich sehr auf viele interessierte Besucher*innen und auf einen lebendigen Austausch. Wir haben uns viele Gedanken gemacht, wie wir den Tag der offenen Tür in unserer Fraktion gestalten, damit für jeden etwas dabei ist.
Kultur, Religion & Medien
Bundesprogramm „Aller.Land“ – Zwei Projekte kommen von der Westküste
ultur schafft Räume der Begegnung, macht Vielfalt sichtbar und stärkt damit unsere Demokratie im Alltag. Ich freue mich, dass diese innovativen Projekte zeigen, wie lebendig der ländliche Kulturraum Schleswig-Holsteins ganz besonders auch an der Westküste ist – und wie viel Potenzial in lokaler Beteiligung steckt
Kreativität lebt von Vielfalt
Geschichte lässt sich nicht wegrabattieren. Wir setzen auf kulturelle Bildung, auf Vielfalt, auf kritische Auseinandersetzung und nicht auf Nostalgie mit Stempelheft. Wenn wir wirklich wollen, dass Kultur offen und zugänglich für alle ist, dann braucht es mehr als symbolische Schlagzeilen. Dann braucht es konkrete Schritte vor Ort. Die im März vom MBWFK veröffentlichte Kulturakteursbefragung zeigt: Es braucht gezielte politische Maßnahmen, damit Kultureinrichtungen wirklich offen, vielfältig und beteiligungsorientiert arbeiten können.
„Nie wieder!“ ist ein Auftrag an uns und nachfolgende Generationen
Der heutige Tag ist uns Mahnung und Verpflichtung zugleich, für Freiheit, Menschenwürde und Rechtsstaatlichkeit einzustehen. Die grausame Herrschaft der NS-Diktatur und die systematische Vernichtung der europäischen Jüdinnen und Juden bleiben ein dunkles Kapitel in unserer Geschichte.
Die Grüne Landtagsfraktion reist nach Polen
Zwei Wochen vor der polnischen Präsidentschaftswahl und zur Zeit der polnischen EU-Ratspräsidentschaft freuen wir uns auf spannende und aktuelle politische Einblicke. Im Hinblick auf unsere historische Verantwortung und erinnerungskulturelle Fragestellungen 80 Jahre nach Kriegsende erwarten wir interessante Gespräche, die uns die polnische Sicht auf die Geschichte und aktuelle weltpolitische Konfliktlagen näherbringen sollen.
Hett een beten duert, aver nu schall dat losgahn
Hett een beten duert, aver nu schall dat losgahn. Der erste Versuch mit dem Plattradio hat schon gezeigt, wie groß die Aufmerksamkeit für das plattdeutsche Angebot war. Ich freue mich darauf, hoffentlich bald wieder morgens plattdeutsch im Radio hören zu können.
Hass und Hetze machen nicht an Grenzen halt
Der Elmshorner Fall weist auf eine dschihadistische Mobilisierungswelle durch Inhalte auf Social Media hin. Diese Inhalte verfangen und die entscheidende Frage ist, wie wir dem wirksam entgegentreten können. Dazu gehört auf jeden Fall, dass Inhalte, die zu solchen Taten motivieren, schnell gelöscht werden. Da hat unser bestehendes System Praxisdefizite.
Ohne Erinnerung keine Zukunft – Lebendiges Erinnern in den Bildungseinrichtungen stärken, Rechtsextremismus bekämpfen
Lebensweltlicher Bezug entsteht auch durch den Besuch von Gedenkstätten. Die Zahl der Gedenkstättenfahrten hat sich in den letzten zwei Jahren verdoppelt, sie werden durch das Land bezuschusst. Je weniger Zeitzeugen es gibt, umso wichtiger werden diese Fahrten. Da es bei den Bildungslücken zum Holocaust aber auch um jeden zehnten Erwachsenen geht, sind andere Formate in Kooperation mit Volkshochschulen, der Landesarbeitsgemeinschaft Schleswig-Holsteinische Gedenkstätten und der Bürgerstiftung von so hoher Bedeutung und brauchen ebenfalls unsere Unterstützung.
Das Musikschulfördergesetz für Schleswig-Holstein kommt!
In diesem Parlament ging es hier in letzter Zeit bei den Bildungsdebatten oft um die sogenannten „basalen Kompetenzen“. Üblicherweise wird darunter Lesen, Schreiben und Rechnen verstanden. Allerdings ist bekannt, dass Mathematik mit Musik ziemlich viel zu tun hat. Musik besteht aus komplexen Strukturen. Aus einer Systematik von Takten, Melodien und Harmonien. Aus Halben, Viertel-, Achtel- und Sechzehntelnoten, also Brüchen.
Die Kultur kann von Künstlicher Intelligenz profitieren
Künstliche Intelligenz ist ein Werkzeug, das auch Kunst- und Kulturschaffende vermehrt in ihrer Arbeit nutzen. Unsere Aufgabe ist es, die notwendigen Rahmenbedingungen zu definieren, die sowohl die technischen Aspekte als auch die Auswirkungen auf Kultureinrichtungen und künstlerische Praxis in den Blick nehmen. Das ist ein Balanceakt, denn es gilt, die unterschiedlichen Interessen abzuwägen, die Rechte der Urheber*innen zu schützen und gleichzeitig wettbewerbsfähig zu bleiben.
