Auf dieses Signal müssen nun Taten folgen

Mit der Verabschiedung des Nature Restoration Laws senden wir ein gutes und wichtiges Signal. Unsere Natur kann uns nicht egal sein, wir brauchen sie zum Überleben. Vielen Dank an alle, die sich auf europäischer Ebene dafür eingesetzt haben!

Ausweitung der Jagdzeiten bei Wildgänsen ist keine Lösung

Wir müssen gemeinsam mit den Landwirt*innen und Naturschützer*innen nach praktikablen Lösungen suchen und regionale Antworten finden anstatt landesweit pauschal die Jagdzeiten zu erweitern. Wir brauchen zudem auch mehr extensiv genutztes Grünland, um Gänsen, aber auch Wiesenvögeln wichtige Lebensräume zu geben.

Ein Roll-Back beim Umwelt- und Naturschutz, beim Tier- und Verbraucherschutz können wir uns nicht leisten

Weniger Zeit im Büro verbringen, dafür mehr Zeit im Stall und auf dem Acker, das wollen unsere Bäuer*innen, und dafür haben sie meine volle Unterstützung. Das Thema bewegt uns schon lange, aber endlich gibt es, angestoßen auch durch die Proteste der letzten Monate, einen intensiven Austausch zwischen Bund und Ländern zu genau diesen Fragen: Wie können bürokratische Regeln vereinfacht, Berichtspflichten auf das Notwendige reduziert und Vorgänge durch Digitalisierung und Vereinheitlichung von Datenbanken erleichtert werden?

Brücken schlagen zwischen Naturschutz und Landnutzung

Die Entscheidung von Tobias Goldschmidt, Juliane Rumpf zur neuen Landesnaturschutzbeauftragten zu ernennen, finde ich gut und richtig. Mit ihrer Biografie bringt sie ein breites Fachwissen, aber auch ein großes Netzwerk und persönliche Erfahrungen mit. Sie tritt überzeugt und überzeugend für den Erhalt unserer Lebensgrundlagen ein und ich bin zuversichtlich, dass es ihr gelingt, auch weiterhin Brücken zwischen Naturschutz und Landnutzung zu schlagen.

Das Ende der Ölförderung im Wattenmeer schützt Umwelt und Klima

Die Ölförderung im schleswig-holsteinischen Wattenmeer ist ein empfindlicher Eingriff in das wertvolle Ökosystem vor unserer Haustür. In den letzten Jahren hatte der Betreiber zudem versucht, die Förderung noch auszuweiten. Auch hier besteht jetzt Klarheit, es wird keine weiteren Förderregionen für klimaschädliches Erdöl geben. Das Ende der Ölförderung spätestens im Jahr 2041 ist daher für Umwelt- und Klimaschutz gleichermaßen eine gute Nachricht.

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