Werden diese Pläne unverändert umgesetzt, ist das nicht nur für Biobetriebe ein Desaster, sondern für alle Betriebe, die gentechnikfrei produzieren möchten. Das Vorsorgeprinzip wird untergraben, Transparenz wird aufgehoben.
Umwelt, Landwirtschaft & ländliche Räume
Es wird ohne CCS für die nach heutigem technischem Stand unvermeidbaren Restemissionen nicht gehen
Kern des Klimaschutzes bleibt die Vermeidung von Treibhausgasemissionen und der Ausbau natürlicher CO2-Senken, wie etwa Wälder und Moore. Trotzdem wird es ohne CCS für die nach heutigem technischem Stand unvermeidbaren Restemissionen nicht gehen. Diese Restemissionen, etwa aus der Kalk- und Zementindustrie müssen aber gesetzlich klar definiert werden. Die Kosten müssen gemäß Verursacherprinzip von den profitierenden Wirtschaftszweigen getragen werden.
Der Bund hat in den letzten Jahrzehnten die Probleme der Landwirtschaft vor sich hergeschoben
Die Versäumnisse des Bundes aufzuarbeiten, ist anspruchsvoll und nur gemeinsam im konstruktiven Dialog mit konkreten Lösungsvorschlägen möglich. Meine Aufgabe sehe ich darin, die Landwirt*innen bei den notwendigen Umstellungen für eine zukunftsfeste und ökologischere Landwirtschaft zu unterstützen.
Der Nationalpark Ostsee hat in Schleswig-Holstein eine Mehrheit!
Schon bei der Übergabe von mehr als 93.000 Unterschriften an den Ministerpräsidenten im Dezember wurde deutlich, dass sich eine Vielzahl von Menschen einen Nationalpark Ostsee wünscht. Dank der repräsentativen Umfrage des BUND wissen wir nun: Der Nationalpark Ostsee hat in Schleswig-Holstein eine Mehrheit! Auch für mich ist klar: Viele der bestehenden Probleme im Ostseeschutz können am besten durch einen Nationalpark gelöst werden.
Wir müssen als Gesellschaft noch stärker das Gespräch miteinander suchen
Wir nehmen den Protest der Landwirt*innen und weiterer Berufsgruppen sehr ernst. Meine Gespräche mit den Protestierenden vor dem Landeshaus waren sehr konstruktiv und offen. Es ist das Recht aller Bürger*innen, für ihr Anliegen zu demonstrieren, dies unterstützen wir.
Die Niederungen müssen klimakrisenfit gemacht werden
Die aktuelle Kritik am Prozess zur Niederungsstrategie ist befremdlich. Von einem „Hau-Ruck-Verfahren“ kann keine Rede sein. Seit über zwei Jahren läuft die Erarbeitung als gemeinsamer Prozess von Umwelt- und Landwirtschaftsministerium. Über einen sogenannten Projektbeirat ist eine Bandbreite an Stakeholdern in die Erarbeitung eingebunden: von der Landwirtschaft, über die Wasserwirtschaft bis hin zum Naturschutz.
Demokratie lebt vom respektvollen und kritischen Austausch und nicht von Randale
Diejenigen, die Straftaten begehen, sind Kriminelle. Es stehen schwere Straftaten im Raum von Landfriedensbruch, Nötigung, Widerstand gegen Polizeibeamte. Es gibt ausreichend legale Protestformen, um die eigenen Positionen deutlich zu machen.
Wir beschließen heute einen verstärkten Schutz der Ostsee
Wir beschließen, dass unsere Landesregierung die Öffentlichkeit zur Beteiligung an den Maßnahmen zum Schutz und zur Wiederherstellung der ökologischen Gesundheit der Ostsee ermuntern soll. Wie gut, dass unsere Landesregierung da schon aktiv gewesen ist.
Ein herber Schlag gegen die Landwirtschaft
Die angekündigten Kürzungen sind ein herber Schlag gegen die Landwirtschaft und gegen die Urproduktion in unserem Land. Die anfallenden Mehrkosten können, wie so oft in der Landwirtschaft, nicht weitergegeben werden. Agrardieselsubventionen sind wahrlich kein positives Signal in diesen Zeiten, aber bei fehlenden Alternativen für landwirtschaftliche Arbeitsmaschinen ist dies gegen die Urproduktion gerichtet.
Wir brauchen Küstenschutz, der den Herausforderungen des Klimawandels und des Naturschutzes gerecht wird
Der Landtag bekennt sich klar zu einem Küstenschutz, der den Herausforderungen des Klimawandels gerecht wird. Aber es ist auch unsere Aufgabe, die Herausforderungen, die wir uns durch Klimawandel und Landnutzung selbst schaffen, nicht auf dem Rücken der Natur zu lösen.
