Wir dürfen nicht nachlassen, unsere Wälder zu Mischwäldern umzubauen

Angesichts der voranschreitenden Klimakrise ist es erfreulich, dass sich der Zustand unserer Wälder zumindest nicht weiter verschlechtert hat. Auf den Ergebnissen des Berichts dürfen wir uns allerdings nicht ausruhen, da unter anderem die hohen Niederschlagsmengen im Jahr 2023 zu dieser positiven Entwicklung beigetragen haben. 

Wir werden weiterhin das Gespräch mit Tierheimen und Tierschutzorganisationen suchen

Wir werden weiterhin das Gespräch mit den Vertreter*innen der Tierheime und der Tierschutzorganisationen suchen. Aber es darf dabei nicht außer Acht gelassen werden, dass es eine freiwillige und keine gesetzliche Aufgabe ist, die das Land vor einigen Jahren mit der Förderung der Tierheime übernommen hat. Es kann daher nicht ausbleiben, dass in Zeiten notwendiger Konsolidierung diese Förderung in Frage gestellt wird. Ich kann deshalb keine Versprechungen abgeben in Bezug auf Landesmittel, so leid mir das tut.

Eine Zukunftsperspektive für eine artgerechte Tierhaltung in unserem Land

Bürokratieabbau, weniger Zeit im Büro verbringen, dafür mehr Zeit im Stall und auf dem Acker, das wollen unsere Bäuer*innen und dafür haben sie meine volle Unterstützung. Der Ministerpräsident hat auf der Norla 2024 beim Bauerntag dazu einen 9-Punkteplan bekanntgegeben und auch auf Bundesebene hat sich einiges in Sachen Bürokratieabbau getan. Dieser Weg muss nun fortgesetzt werden.

Keine Märchen beim Thema Wolf

Wir müssen auch weiterhin Wege finden, um die Konflikte zwischen dem Wolf und den Nutztieren zu minimieren. Wir setzen auf guten Herdenschutz und auch auf Ausgleichszahlungen, die bei Rissen gewährt werden. Ich bin fest davon überzeugt, dass wir in Schleswig-Holstein mit unseren aktuellen rechtlichen Grundlagen und dem umfassenden Wolfsmanagement auf einem vertretbaren Weg sind – zudem können Problemwölfe ja auch entnommen werden.

Die Auswirkungen auf die Landwirtschaft sind gravierend

Ich danke dem Minister und den Mitarbeiter*innen seines Hauses für diesen Bericht und auch für das umsichtige Handeln in Zusammenhang mit dem Tierseuchengeschehen. Frühzeitig wurde gewarnt und zum Impfen aufgefordert, ebenso ein kleiner Beitrag pro Tier und Impfung erstattet. Und ich danke auch den Tierärzt*innen für ihren Einsatz in dieser herausfordernden Lage sowie den Mitarbeiter*innen des Unternehmens, das Tierkadaver entsorgt. Das ist keine schöne aber eine äußerst wichtige Aufgabe.

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