Wir müssen unsere Anstrengungen im Naturschutz weiter steigern. Der Artenschwund schreitet insgesamt immer noch voran, das Insektensterben geht weiter und immer mehr invasive Arten bringen unsere heimischen Ökosysteme durcheinander. Wir müssen dem zunehmenden Lebensraumverlust etwas entgegensetzen und unsere Biotope noch besser schützen. Die Biodiversitätsstrategie „Kurs Natur 2030“ bietet uns eine gute Grundlage, wir müssen sie konsequent weiterverfolgen und dabei auch die Landwirtschaft noch mehr mit ins Boot holen.
Umwelt, Landwirtschaft & ländliche Räume
Durch eine geringere Anzahl freilebender Katzen wird auch die heimische Tierwelt geschützt
Das Ziel dieses Antrages ist ganz klar, wir wollen das Leid freilebender Katzen mildern, die heimische Tierwelt schützen und die Tierheime entlasten.
Ein konsensual erarbeiteter und in sich schlüssiger Gesamtvorschlag für ein nachhaltiges Agrar- und Ernährungssystem!
Die Transformation der Landwirtschaft in Zeiten des Klimawandels, des drohenden Verlustes an biologischer Vielfalt und weiteren ökonomischen, ökologischen und sozialen Herausforderungen ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Es braucht dafür Konzepte, die über die Dauer einer Legislaturperiode hinaus tragen.
Ohne Meeresschutz keine Fische – den Aktionsplan Ostseeschutz weiter umsetzen
Über 93.000 Menschen haben Anfang letzten Jahres die Petition „Retten Sie unsere Ostsee! Ja zum Nationalpark!“ unterschrieben und fordern dort das Gleiche wie wir hier: Mehr Naturschutz, mehr Meeresschutz, mehr Ostseeschutz. Diesem Ruf folgen wir und werden den Aktionsplan Ostseeschutz weiter umsetzen.
Mehr Flexibilität für eine bedarfsgerechte Wohnraumplanung
Nicht nur in den Städten werden Wohnungen knapp, auch in vielen ländlichen Gegenden ist das der Fall. Deswegen muss auch dort Wohnraum entstehen. Gebraucht werden Wohnungen für Alleinstehende, denen ihr Einfamilienhaus zu groß geworden ist, für Auszubildende in Betrieben oder Fachkräfte, beispielsweise in der Tourismusbranche.
Behrensdorf: Win-Win-Situation für Deichsicherheit und Naturschutz
Die heute getroffene Vereinbarung zeigt, wie Ziele des Küstenschutzes und des Naturschutzes miteinander zur Deckung gebracht werden können. Der geplante Flügeldeich wird zukünftig die Anwohner*innen vor Überflutungen schützen.
Wir stärken die Einkaufsmöglichkeiten im ländlichen Raum
Die vorgeschlagene Anpassung des Ladenöffnungszeitengesetzes stärkt den ländlichen Raum und wahrt zugleich die Rechte der Arbeitnehmer*innen auf Erholung an Sonn- und Feiertagen. Durch den Strukturwandel schließen vermehrt kleine Dorfläden und die Menschen müssen in den nächstgrößeren Ort fahren. Mit der Möglichkeit, in kleinen Orten kleine automatisierte Supermärkte und Hofläden auch an Sonn- und Feiertagen zu öffnen, machen wir diese Angebote für die Betreibenden wirtschaftlicher und stärken so die Einkaufsmöglichkeiten vor Ort.
Wir brauchen mehr Schutzgebiete wie die Hornholzer Höhen, um den Artenschwund aufzuhalten
Naturschutzgebiete haben eine große Bedeutung für den Erhalt der biologischen Vielfalt. In unserer immer stärker zerschnittenen Kulturlandschaft brauchen wir Rückzugsräume und Wanderkorridore für die wildlebenden Arten. Schutzgebiete schaffen nicht nur einen Raum für Erholung im Einklang mit der Natur. Sie sind vor allem auch ein wichtiger Bestandteil des Ökosystems, ohne welches Leben auf der Erde unmöglich wäre. In Schutzgebieten kann ein genetischer Austausch stattfinden und sie ermöglichen uns, mehr Widerstandskraft gegen die klimatischen Veränderungen zu erhalten.
Nordsee-Wale brauchen unseren Schutz
Wale sind intelligente, faszinierende und für das Ökosystem bedeutsame Tiere. Wer schon einmal einem Wal in freier Wildbahn begegnet ist, vergisst das wohl nie wieder. Damit solche Begegnungen auch in Zukunft noch in unserer Nordsee möglich sind, müssen wir noch mehr tun für unsere heimischen Schweinswale.
Wir müssen bei PFAS an der Quelle ansetzen
Um das Risiko, das von Ewigkeitschemikalien ausgeht, zu vermindern, müssen wir an der Quelle ansetzen und dafür sorgen, dass deutlich weniger dieser Stoffe ihren Weg in die Umwelt finden. Dazu brauchen wir dringend Beschränkungen für diese Stoffklasse. Hier blicke ich in Richtung EU, wo bereits Vorschläge diskutiert werden, an denen sich auch Deutschland beteiligt. Ich hoffe nun sehr, dass wir gemeinsam mit den anderen europäischen Staaten zügig zu Lösungen kommen.
