Tiere sind keine Unterhaltung und nicht dafür da, um für unseren Spaß zu leiden

Es ist leider immer noch so, dass der deutsche Markt eine wesentliche Kraft im Rahmen des internationalen Wildtierhandels darstellt. Deshalb müssen wir uns auch dafür stark machen, dass es zum Beispiel auch auf europäischer Ebene schärfere Regulierungen von Wildtierimporten gibt. Das sind aus unserer Sicht die Probleme, hier müssen wir ansetzen, um den Tier- und Artenschutz wirklich ernst zu nehmen. Wir müssen vielmehr auch die natürlichen Ökosysteme der Wildtiere besser schützen.

Im Ostseeschutz folgen wir der Wissenschaft

Mit Prof. Ursula Siebert hat sich das Gremium eine Expertin für Meeressäuger an die Spitze gewählt. Gerade die Meeressäuger wie der Schweinswal leiden besonders unter dem schlechten Zustand der Ostsee und müssen im Zentrum unserer Anstrengungen stehen. Die Berufung des wissenschaftlichen Beirats zeigt, dass wir im Ostseeschutz faktenbasiert und wissenschaftlich begründet vorgehen.

Systemversagen der Fischereipolitik

Was wir bisher nicht wussten, und das ist alarmierend: Auch die Empfehlungen der Wissenschaft lagen viel zu hoch. Die Fischer*innen sind nicht die Ursache der Misere, sie haben sich an die wissenschaftlichen und politischen Vorgaben gehalten. Die Fischbestände, die für die Zukunft errechnet wurden, hat man bereits in der Gegenwart gefischt. Die Fischjahrgänge, die sich hätten fortpflanzen können, sind über Jahre weggefischt worden, bevor sie überhaupt alt genug waren. Die Quoten wurden herabgestuft, die gefangenen Dorsche wurden Jahr für Jahr kleiner.

Pflanzenschutz funktioniert auch mit weniger Giften

Wir stehen heute an einem Wendepunkt. Der massive Rückgang von Insekten, der Verlust an Biodiversität auf unseren Äckern und Wiesen, Rückstände in unseren Gewässern, sogar im Trinkwasser, all das mahnt uns, umzudenken. Der Fokus sollte auf der Gesunderhaltung des Bodens liegen, als Voraussetzung für Pflanzengesundheit. Auf pflanzenbaulichen Methoden und Fruchtfolgegestaltung, die das Wachstum der Kulturpflanze fördern und zugleich die Umwelt nicht schädigen.

Wir arbeiten lieber an praktischen Lösungen als an politischen Schaufensterreden

Als Landtagsabgeordneter und als jemand, der selbst auf einem Milchviehbetrieb Verantwortung für Tiergesundheit trägt, will ich eines vorweg sagen: Die Sorge um die Blauzungenkrankheit ist berechtigt. Sie betrifft unsere Tiere, unsere Betriebe und natürlich auch die Vermarktung. Aber: Der Antrag der FDP ist leider ein Musterbeispiel für politischen Aktionismus ohne Substanz. Denn was Sie fordern, ist längst Realität.

Die Grüne Landtagsfraktion reist nach Polen

Zwei Wochen vor der polnischen Präsidentschaftswahl und zur Zeit der polnischen EU-Ratspräsidentschaft freuen wir uns auf spannende und aktuelle politische Einblicke. Im Hinblick auf unsere historische Verantwortung und erinnerungskulturelle Fragestellungen 80 Jahre nach Kriegsende erwarten wir interessante Gespräche, die uns die polnische Sicht auf die Geschichte und aktuelle weltpolitische Konfliktlagen näherbringen sollen.

Kein Bürokratieabbau auf Kosten von Umwelt und Natur

Entbürokratisierung ist derzeit das Gebot der Stunde, deswegen haben wir die Landesbauordnung erst im letzten Jahr umfassend novelliert, mit dem Ziel der Vereinfachung und Beschleunigung und wir sollten hier erstmal Effekte abwarten, bevor wir uns an eine weitere Novellierung machen. Deshalb sind weitere Beratungen im Ausschuss wichtig, um alle Anliegen der verschiedensten Akteure zu hören. Bürokratieabbau kann aber nicht immer ausschließlich bedeuten, dass weniger an Natur und Umwelt gedacht wird! Ich freue mich auf die weiteren Beratungen

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