Das Ende der Ölförderung im Wattenmeer schützt Umwelt und Klima

Die Ölförderung im schleswig-holsteinischen Wattenmeer ist ein empfindlicher Eingriff in das wertvolle Ökosystem vor unserer Haustür. In den letzten Jahren hatte der Betreiber zudem versucht, die Förderung noch auszuweiten. Auch hier besteht jetzt Klarheit, es wird keine weiteren Förderregionen für klimaschädliches Erdöl geben. Das Ende der Ölförderung spätestens im Jahr 2041 ist daher für Umwelt- und Klimaschutz gleichermaßen eine gute Nachricht.

Es ist unsere Verantwortung, keinen weiteren Atommüll zu produzieren

Es ist unsere Verantwortung gegenüber den kommenden Generationen nicht noch mehr Atommüll zu produzieren. Das bedeutet, weder Laufzeiten von Atomkraftwerken zu verlängern, noch neue Meiler zu bauen, egal welchen Typs oder welcher Größe. Die Last der Ewigkeitskosten ist schon jetzt übermenschlich.

Mit Steinburg-Geschwindigkeit zum klimafreundlichen Zementwerk

Holcim investiert einen dreistelligen Millionenbetrag in die klimafreundliche Zementproduktion in Lägerdorf. Das ist kein Zufall, denn wir bauen in Schleswig-Holstein kontinuierlich an der wichtigsten Standortbedingung für eine Wirtschaft mit Zukunft: Günstiger, grüner Strom aus Solarenergie und Windkraft. Das zeigt: Was gut ist für das Klima, ist auch gut für unser Land.

Die Transformation der Industrie zu unserer Erfolgsgeschichte machen

Heute ist ein großer Tag für Dithmarschen und die Region Heide, aber auch für Schleswig-Holstein. Wir haben lange darum gerungen und jetzt geht es endlich los. Northvolt wird die Westküste verändern, das steht außer Frage. Die Batteriefabrik bringt mehr als 3000 Arbeitsplätze in die Region und sicherlich auch viele Menschen zu uns ins Land. Und das in eine Region, die in den vergangenen Jahren immer wieder unter einem Bevölkerungsrückgang litt. Ich freue mich sehr über diese Perspektive.

Wir werden keine Neuauflage der Landesentwicklungsstrategie starten

Die Landesentwicklungsstrategie 2030 aus der Zeit der Küstenkoalition ist bis heute eine spannende Lektüre. Viele der zwischen 2013 bis 2016 angesprochenen Großthemen sind auch heute noch wichtige Handlungsfelder. Leider zeigt sich, dass diese Pläne, besonders wenn sie alle Themen betreffen sollen, nicht in die Taktung und Dynamiken der parlamentarischen Demokratie passen.

Biogasanlagen im Rahmen der Kraftwerkstrategie berücksichtigen

Gaskraftwerke können schnell einspringen, wenn das Stromnetz stabilisiert werden muss. Das ist übrigens etwas, was schon immer getan wurde. Flexible Kraftwerkskapazitäten sind also keine Notwendigkeit, die sich allein aus der Existenz der erneuerbaren Energien herleitet.

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