Machtmissbrauch an Hochschulen eindämmen

Machtmissbrauch an Hochschulen hat bei uns keinen Platz. Wir brauchen gute Lösungen, um Machtmissbrauch von vornherein zu verhindern und um Betroffenen den Rücken zu stärken. Es ist daher wichtig, über dieses Thema auch im Parlament zu sprechen.

Hochschulen dürfen keine Plattform für menschenverachtende Ansichten sein

Wir begrüßen auch weiterhin das Engagement verschiedener Hochschulgruppen. Die Hochschulgruppen leisten überwiegend einen wichtigen Beitrag zu einer demokratischen und vielfältigen Hochschule. Und natürlich sollen sich religiöse Studierende auch zukünftig organisieren können. Gleichzeitig dürfen Extremist*innen niemals Hochschulen als Plattform für ihre menschenverachtenden Ansichten bekommen.

Lehrkräftegewinnung bleibt eine zentrale Herausforderung

Die Gewinnung von Lehrkräften ist und bleibt ein zentraler Schwerpunkt dieser Landesregierung. Während die Opposition immer wieder so getan hat, als sei nach der Vorstellung des jeweils letzten Pakets, mindestens aber nach dem dritten Paket Schluss, macht die Landesregierung deutlich, dass die Lehrkräftegewinnung ein kontinuierlicher Prozess ist.

Die wichtigen Fragen müssen schnell geklärt werden

Der Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung in der Grundschule gilt für die erste Klasse ab dem Schuljahr 2026/27. Ich bekomme bei der Opposition den Eindruck, dass die Landesregierung für jede Grundschule im Land einen eigenen Plan aufstellen soll. Das schießt über das Ziel hinaus. Zu einigen offenen Punkten wünsche ich mir schnelle und klare Antworten, wie beim Umgang mit den Elternbeiträgen, bei der Geschwisterermäßigung und auch bei der Sozialstaffel erwarten wir Grüne Lösungen.

Ein Meilenstein für die politische Bildung

Egal, ob sie Abi machen, den MSA oder ESA. Wir Grüne setzen uns seit langem für eine Ausweitung des WiPo-Unterrichts ein und setzen dies in dieser Legislaturperiode um. Demokratiebildung ist eine Investition in die Zukunft, das macht uns die Nachrichtenlage täglich deutlich.

Daten nicht nur erheben, sondern auch nutzen

Schleswig-Holstein ist eines der wenigen Bundesländer in Deutschland, das die Ergebnisse aus den Schuleingangsuntersuchungen verlässlich der Wissenschaft zur Verfügung stellt. So können bundesweite, aber auch internationale Studien mit Daten aus Schleswig-Holstein gefüttert werden und leisten so einen Beitrag für daraus abgeleitete Maßnahmen für eine bessere Gesundheit unserer Kinder – und darum muss es uns allen gehen.

Gesetzesentwurf nutzen, um konstruktive Lösungen zu entwickeln 

Es passiert viel in der schleswig-holsteinischen Hochschullandschaft. Hochschulen sollen künftig ihre Finanzlage transparenter machen, Verfahren für Berufungen auf Lehrstellen sollen durch eine Verringerung einzuholender Gutachten vereinfacht werden oder es soll eine Möglichkeit geschaffen werden, Verträge für studentische und wissenschaftliche Hilfskräfte endlich auch über die Dauer von einem Jahr abschließen zu können. Aber auch der Verwaltungskostenbeitrag für Studierende soll kommen.

Smartphone-Nutzung in der Schule – Kluge Regeln statt Pauschalverbot

Schule ist ein Raum des gemeinsamen Lernens – nicht der ständigen Ablenkung. Digitale Endgeräte bieten Unterhaltung, Orientierung und sind für viele ein Rückzugsort, aber gerade für junge Menschen sind sie eben auch ein Risiko. Es kann sein, dass Schüler*innen sich schlechter fühlen, wenn sie zu lange am Smartphone oder iPad hängen. Die Rückmeldungen aus Schulen und wissenschaftlichen Studien zeigen: Der Handlungsbedarf ist da.

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