Eine gute frühkindliche Bildung legt das Fundament für die Entwicklung der kommenden Generationen

Mit dem vorliegenden Gesetzesentwurf geht es um nicht weniger als darum ein neues Regelsystem zu schaffen für die Qualitäts- und Finanzierungsstandards in Kita und Kindertagespflege ab 2025 – und im besten Fall so tragfähig und abgestimmt auf die Realität, dass es für Jahrzehnte bestehen kann. Und das ist wichtig, denn wir wollen endlich Ruhe in die Kita-Landschaft bringen und die Möglichkeit für die pädagogischen Fachkräfte schaffen, sich wieder voll auf ihren Kernjob zu konzentrieren, nämlich Kinder in ihrer individuellen Entwicklung zu begleiten.

Das Antragserfordernis für Arbeit und Ausbildung muss endlich wegfallen!

Wenn wir hier unsere Kommunen wirklich langfristig entlasten wollen – finanziell und personell – dann schaffen wir das eh nur, indem wir es Menschen erleichtern hier zu arbeiten, eigenes Geld zu verdienen, Steuern zu zahlen, sich selbst eine Wohnung zu mieten und ihr Leben zu gestalten. Denn nur dann leben in den Kommunen nachher Menschen mit Fluchthintergrund, die nicht auf staatliche Unterstützung angewiesen sind – weder in der Unterbringung noch beim Lebensunterhalt.

Wir müssen gemeinsam mit allen Beteiligten an Lösungen arbeiten

Vor einer Woche hat die schwarz-grüne Koalition einen 92-seitigen Gesetzentwurf zur Änderung des KitaG (Kindertagesbetreuungsgesetz) eingebracht, der in monatelangen Gesprächen mit allen Beteiligten durch das Sozialministerium erarbeitet wurde. Der Vorwurf, diese Koalition oder die Sozialministerin hätten keinen Willen zur Veränderung oder die Kitas seien uns nicht wichtig, ist angesichts der darin vorgesehenen zahlreichen und umfangreichen Anpassungen schlicht nicht haltbar.

Schwarz-Grün findet auch in schwierigen Zeiten konstruktive Lösungen

Wir haben in den letzten Wochen gesellschaftlich sehr intensiv über Migration und Sicherheit gesprochen. Durch den islamistischen Terroranschlag von Solingen hat sich diese Diskussion in NRW besonders weiterentwickelt. Die abstrakte Gefahr durch islamistischen Terrorismus besteht allerdings deutschlandweit. In NRW hat die schwarz-grüne Koalition daher ein umfassendes Paket zu Sicherheit, Migration und Prävention beschlossen. Im Zusammenhang mit der gemeinsamen Kabinettssitzung haben wir uns auch in Schleswig-Holstein auf ein Paket zu Sicherheit, Migration und Prävention geeinigt.

Mehr Anerkennungsmöglichkeiten für Studierende mit Berufserfahrung

iele Menschen, die soziale Arbeit oder Kindheitspädagogik studieren, haben vorher eine Ausbildung zum*zur Erzieher*in gemacht oder bereits länger im sozialen Bereich gearbeitet. Kindheitspädagog*innen können bereits jetzt mit einer Erzieher*innen-Ausbildung auf das gesamte Anerkennungsjahr verzichten, Sozialarbeiter*innen haben hingegen keine Anrechnungsmöglichkeit. Und das, obwohl am Ende beide Studiengänge formal denselben Abschluss erzielen.

Vielen Dank, Irene Johns!

Wir danken Irene Johns für ihre Jahrzehnte lange Arbeit und ihren Einsatz für die Belange und den Schutz von Kindern und Jugendlichen. Mit der Niederlegung ihres Amtes geht eine Ära in Schleswig-Holstein zu Ende. Unermüdlich und fachlich hochkompetent hat Irene Johns sich im Interesse von Kindern, Jugendlichen und ihren Familien engagiert.

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